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Frankenwald-Gymnasium Kronach

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Wer etwas aus sich machen will, kann das auch schaffen, wenn man nur möchte. So heißt es zumindest oft. Doch entspricht dies auch der Wahrheit? Hängt der eigene Erfolg wirklich nur von der eigenen Anstrengung ab oder ist das vielleicht doch etwas zu einfach und idealistisch gedacht?

Tatsächlich besteht in Deutschland ein starker Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Status und schulischer Leistung. Ganz konkret heißt das beispielsweise, dass Kinder aus der Oberschicht eine vier mal höhere Chance haben, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten. Deutschland gehört unter den verglichenen Ländern zu den ungerechtesten - sogar noch hinter Russland, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Besonders die Grundschulen gelten als Stiefkinder des Bildungssystems, was fatal ist, denn eigentlich sind nicht die letzten, sondern die ersten Schuljahre die wichtigsten.

Und genau an dieser Stelle möchte der Begabtenkurs des Frankenwald-Gymnasiums in Kronach ansetzen. Durch ihre Teilnahme am YES! (Young Economic Solutions), einem Wettbewerb zu aktuellen Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft unter der Obhut des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, kamen die sechs Schülerinnen der 9. und 10. Klasse und ihre betreuende Lehrkraft, Herr Blinzler, dazu, sich dem Thema der Bildungs(un)gerechtigkeit zu widmen. Da es darum geht, Lösungen für ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme zu entwickeln, machte sich das Team sogleich an die Arbeit und rief „Bettys Bildungspatenschaft: Building Bonds, Shaping Futures“ ins Leben. Die Idee ist es, die Konzepte von Nachhilfe und Patenschaft zu vereinen. So soll vor allem benachteiligten Kindern geholfen werden, die gleichen Chancen wie ihre vom Schicksal begünstigteren Altersgenossen zu haben. Die Lernpaten sind nicht nur dazu da, ihren Schützlingen den Schulstoff intensiver zu vermitteln, sie sollen ihnen auch als Vertrauensperson zur Seite stehen und sie auf persönlicher Ebene unterstützen. Die Kommunikation würde über eine App erfolgen, mit welcher die Grundschüler mittels des Maskottchens, dem Schaf „Bildungs-Betty“, vertraut gemacht werden.

Um ihre Ideen in die Tat umsetzen zu können, nahm der Begabtenkurs Kontakt mit der Grundschule in Wallenfels auf, welche sich sogleich begeistert von dem Programm zeigte. Schon nach kurzer Zeit fand das erste Kennenlerntreffen der Lernpaten und ihrer zukünftigen Mündel statt. Bei den Kindern kam die Idee eines persönlichen Mentoren sehr gut an und das Interesse war ebenso groß.

Die Teilnehmerinnen des Begabtenkurses fiebern bereits der Vorstellung ihres Konzepts beim Regionalfinale Süd-Ost am 02. Juli 2024 in München entgegen und hoffen auf den Einzug in das Bundesfinale in Hamburg. Sollte das Team aus dem Frankenwald auch dort überzeugen können, dürften sie sich auf die Preisverleihung in Berlin freuen. Die Schülerinnen sind jedenfalls äußerst motiviert und die Vorbereitungen darauf laufen schon auf Hochtouren!

Hannah Holzmann

Im Rahmen des P-Seminars Betriebserkundung besuchten 14 Schüler unter der Leitung von Stefan Blinzler am Vormittag des 14.05.2024 die Polizeiinspektion in Coburg.

Dort wurden sie von Herrn Lach, einem Kriminalhauptkommissar in Empfang genommen und durch den Alltag eines Kriminalpolizisten geführt. Es wurden nicht nur grundlegende Informationen über die Kriminalpolizei Coburg geklärt, die Gruppe bekam auch Einblick in einen Fall des K4 – des Kriminal-Kommissariats für Rauschgiftkriminalität und konnte sich dem Verbrechen auf der Spur fühlen.

Ebenfalls konnten die Schüler voneinander Fingerabdrücke nehmen und somit Einblick in die fortschrittliche Technologie, welche in Coburg Anwendung findet, bekommen. Anschließend konnten sie die Gewahrsamszellen der Inspektion hautnah erleben und im Anschluss ein Polizei-Auto unter die Lupe nehmen.

Zuletzt ergab sich die Gelegenheit, eine Uniform eines Bereitschaftspolizisten inklusive Weste, Helm, Beinprotektoren und Schlagstock anzuziehen.

Insgesamt gab diese Betriebserkundung einen guten Einblick in den Alltag eines Kriminalpolizisten, in die Anpassung der Polizei an die heutige Zeit und in einen so wichtigen Beruf mit viel Verantwortung.

Emily Pötzinger, Q11

Bericht von Phil Böger

Kronach/Bamberg Was für eine Freude! Die Jungs strahlen über das ganze Gesicht. Dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung sind die Schüler des Frankenwald-Gymnasiums Oberfränkischer Meister geworden. Flo Schneider bringt es auf den Punkt: „Wir haben als Team zusammengehalten und auch brenzliche Phasen gut gemeistert“. Der zweikampfstarke Innenverteidiger ist zu Recht stolz.

Denn es war schon ein hartes Stück Arbeit für diese ehrgeizige Kronacher Fußball-Mannschaft der Wettkampfklasse 3, die nur aus Schülern der 7. und 8. Klasse bestand und mit einem Sechstklässler verstärkt wurde. Aus den Kindern der Jahrgängen 2010 bis 2012 formte Sportlehrer Sebastian Buga eine schlagkräftige Truppe, der es am Donnerstagvormittag tatsächlich gelang, das gut besetzte Turnier um den begehrten Bezirksmeistertitel zu gewinnen.

Im Fuchspark-Stadion - also dort, wo der FC Eintracht Bamberg seine Regionalligaspiele austrägt, gelang den Kickern aus dem Frankenwald der große Wurf: Im Finale besiegte die Buga-Elf ihre Altersgenossen von der Realschule Wunsiedel mit 3:1. Der Lohn: Oberfränkischer Meister, Goldmedaillen und die Qualifikation für die Nordbayerische Meisterschaft. Diese soll noch Ende diesen Monats auf dem Schulsportgelände in Kronach stattfinden.

„Ja, wir haben mit dem Turniersieg in Bamberg die Nordbayerische nach Kronach geholt. Das ist natürlich eine große Ehre für uns. Darauf freuen sich die Jungs riesig. Wir müssen jetzt auch gleich schnellstens in die Planungen gehen“, erklärt Übungsleiter Buga, der voll des Lobes über sein Team ist: „Die Jungs haben alles reingehauen und füreinander eingestanden. So wie man sich das wünscht. Das war wirklich toller Teamgeist“, schwärmt der Sport- und Mathematiklehrer. Bei der Nordbayerischen Meisterschaft kommt es dann zum Kräftemessen mit den drei Schulsiegern aus Unter- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz.

Dabei war der Weg bis zur Oberfränkischen in Bamberg gar nicht so einfach. Die Konkurrenz war durchaus groß. Im Kreisentscheid mit den anderen Kronacher Schulen ging es nämlich ziemlich knapp zu. Die Spiele gegen das KZG, gegen die beiden Realschulen und gegen das Team der Mittelschule standen öfters auf Messerschneide. Doch letztlich setzte sich das Frankenwald-Gymnasium knapp durch und löste das Ticket für den Regionalentscheid. Dabei trafen die Kronacher auf die Vertretungen des Ernestinum Gymnasium Coburg und auf das Team der Realschule Burgkunstadt. Diese beiden Spiele wurden sogar sehr souverän und klar gewonnen – der Weg nach Bamberg zum Finale war damit frei.

Gemeinsam mit ihrem Lehrer starteten die 12-, 13- und 14-Jährigen am Donnerstagfrüh mit der Bahn dann in die Domstadt. Ein wenig Anspannung sei bei den Jungs schon zu spüren gewesen, meint Sebastian Buga, „doch wir hatten ja nichts zu verlieren, denn schon alleine die Teilnahme an der Endrunde der Oberfränkischen Meisterschaft war für uns alle ein tolle Sache“. Insgeheim rechnete sich der Sportlehrer allerdings schon etwas aus, denn er wusste um die Qualität seiner Mannschaft.

Druck wollte er bewusst keinen aufbauen und großartige taktische Vorgaben gab es in Bamberg auch nicht, seine Schüler sollten dieses Turnier einfach nur genießen und vor allem Spaß haben. Doch die Schüler des Frankenwald-Gymnasiums sind für ihren ausgesprochenen Ehrgeiz bekannt und verblüfften selbst ihren Lehrer: „Das war fantastisch mit anzusehen, wie einer für den anderen gekämpft hat. Sie wollten unbedingt den Sieg und haben sich am Ende tatsächlich auch damit belohnt“, freut sich Buga.

Bevor es dem mit großer Spannung erwarteten Finale gegen die Realschule aus Wunsiedel kam, musste im Halbfinale das Grafmünster Gymnasium Bayreuth ausgeschaltet werden. Die Partie war an Spannung kaum zu überbieten: „Die kamen häufig durch unser Mittelfeld und waren dann in Überzahl, doch wir haben es immer wieder gut wegverteidigt“, erinnert sich Flo Schneider, der gemeinsam mit Josua Bauer ein bärenstarkes Innenverteidiger-Duo stellte. Die beiden waren in der Abwehr wie der Fels in der Brandung. Mit „hartem, aber gesunden Körpereinsatz im Grenzbereich, aber jederzeit fair und legitim“, schmunzelt Buga, haben sie viele gefährliche Situationen gemeistert. Die Partie endete letztlich mit einem knappen 2:1-Sieg – der Jubel bei denen in Grün und Weiß spielenden Kronacher war natürlich groß.

Und „groß“ war dann auch die Leistung im Finale gegen die Realschule Wunsiedel, das sich zuvor erst im Elfmeterschießen gegen die gastgebenden Bamberger durchgesetzt hatten. Die Kronacher waren im Endspiel von Beginn an das bessere Team, hatten ein klares Chancenplus und auch das nötige Glück bei einem Pfostentreffer des Gegners. Dem Führungstreffer ging einer der schönsten Spielzüge voraus, den letztlich Toni Burger erfolgreich abschloss. Das 2:0 markierte Eliah Richter und nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Wunsiedler machte Silas Baierlieb mit einem Abstauber zum 3:1 für das Kronacher Gymnasium den Deckel drauf.

Jetzt ist die Vorfreude auf das Heimturnier natürlich groß am Frankenwald-Gymnasium. Und chancenlos werden die hochmotivierten Gastgeber sicher auch dann nicht sein, zumal mit Moritz Volk, der noch in Bamberg krankheitsbedingt passen musste, einer der besten Spieler ins Team zurückkehrt. Aber unnötigen Erfolgsdruck will an der Schule deshalb keiner aufbauen. Der engagierte Lehrer verspricht, dass er seine Jungs auch dann wieder ganz nach dem kaiserlichen Moto: „Geht’s raus und spielt‘s Fußball“ auf den Platz schicken wird. Schließlich sollen alle Spaß haben.

Am 17. Mai 2024 besuchte der bekannte Autor Frank Schwieger das FWG. Organisiert wurde die Lesung für die 6. Klassen von der Buchhandlung Riemann aus Coburg.

Aus Schleswig-Holstein reiste der Latein- und Geschichte-Lehrer nach Franken, um aus seinem Werk „Ich, Kleopatra, und die alten Ägypter“ vorzulesen. Die meisten Leseanfragen kämen aus Bayern, so der Autor.

Herr Schwieger schreibt spannende Geschichten über Götter, Helden und historische Figuren. So spielen neben Kleopatra auch Herakles, Odysseus, Odin, Caesar, Merlin oder Zeus eine wichtige Rolle. Die griechischen Mythen seien besonders erfolgreich, berichtet Frank Schwieger. Auffällig an seinen Werken ist die Mischung aus fiktionalen und realen Elementen. Daraus ergibt sich ein großer Lerneffekt, da die Schüler/innen beispielsweise bei dem vorgestellten Buch in der Lesung viel über Archäologie lernen. Die abenteuerlichen Geschichten lassen sich wie eine Art Krimi für Kinder lesen und werden zusätzlich durch eine sehr anschauliche Covergestaltung sowie schönen und liebevoll gezeichneten Illustrationen im Inneren des Buches ergänzt.

Im Anschluss an die Lesung durften die Sechstklässler/innen Fragen an den Autor stellen. So fanden wir heraus, dass Frank Schwieger J. K. Rowling als Vorbild hat, da sie spannend, witzig, zauberhaft und niemals langweilig schreibe. Zudem sitzt der Schriftsteller bis zu sieben Stunden am Tag am Schreibtisch und seine Ideen strömen beim Arbeiten automatisch aus ihm heraus, so dass er schnell vorankommt. Bei dem Buch „Kinder unterm Hakenkreuz – Wie wir den Nationalsozialismus erlebten“ hat das Schreiben allerdings aufgrund vertiefter Recherche länger gedauert. Dieses Werk läge ihm sehr am Herzen, betonte Herr Schwieger.

Nach der Fragerunde konnten die Schüler/innen Bücher des Autors, die von den Besitzern der Buchhandlung Riemann angeboten wurden, kaufen und anschließend persönlich signieren lassen!

Der direkte Kontakt mit einem Schriftsteller ist eine der besten Möglichkeiten, sich vom Lesen inspirieren zu lassen!

Carolin Hofmann

Nach der Ankunft in Hofwurden wir von Herr Österle begrüßt und wir durften einen Hörsaal betreten, in dem uns die Hochschule und zwei duale Studiengänge vorgestellt wurden. Zu Beginn bekamen wir allgemeine Informationen über die Hochschule, wie z.B. das Sportangebot, den Wohneinheiten, die Hochschule für angewandte Wissenschaften als Partner und eine Vielzahl von Fachbereichen. An dieser Hochschule wird der Fachbereich Innere Verwaltung gelehrt, aber auch Fortbildungen finden hier statt. Man kann zwischen den zwei Studiengängen wählen, ob man das Studium als Diplom-Verwaltungswirt oder als Diplom-Verwaltungsinformatiker ausüben möchte und sich eine aus 2000 Behörden auszusuchen, bei der man nach dem Studium übernommen wird. Des Weiteren durften wir jede Menge Frage stellen, welche noch offen waren, hierbei ging es um die Anmeldung, den Studiengang des Informatikers, Arbeit im Ausland mithilfe des Erasmus Plus Projektes und die Entwicklung einer eigenen KI. Mögliche Aktivitäten in Hof wurden uns ebenfalls vorgestellt und im Anschluss erkundeten wir den Campus der Hochschule, die mit Wohnblocks für die Studenten, einer Sporthalle, Mensa, Cafeteria und einer Bibliothek ausgestattet ist.

Am 11.04.2024 besuchten 13 Schüler des P-Seminars des Frankenwald-Gymnasiums Kronach unter der Leitung von Herrn Blinzler das börsennotierte Unternehmen Delfingen in Großvichtach. Sie wurden von der HR-Managerin Nadine Schuberth und dem Abteilungsleiter der Instandhaltung, Sven Tosch, freundlich empfangen. Von den beiden Firmenvertretern wurde ihnen eine Präsentation zur Unternehmensgeschichte gezeigt, welche in einer Scheune in Frankreich begonnen hat. Anschließend führte man die Gymnasiasten durch das Unternehmen und zeigte ihnen die verschiedenen Produktionsbereiche wie Weberei, Spulerei und Flechterei. Besonderes Augenmerk lag auf der Instandhaltungsabteilung, die als das Herz des Produktionsbereichs betrachtet wird. Die Schüler stellten viele Fragen zur Mitarbeiteranzahl und zu dem Arbeitsumfeld. Trotz zahlreicher Veränderungen in der Firmengeschichte sind die Zukunftsaussichten positiv, da Anpassungen erfolgreich umgesetzt wurden und die Produktion stabil bleibt.