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Frankenwald-Gymnasium Kronach

Fördern von Werten in der Gemeinschaft

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Rund ums FWG

News am FWG

Am Mittwoch, den 30.11.2022 besuchte Herr Markus Schiller, der Leiter der Bundesbankfiliale Nürnberg, das FWG, um für die Q12 im Rahmen des Themas „Geld und Währung“ einen Vortrag zu halten. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Schulleiter Hr. Weichert, sowie ein paar einleitenden Worten durch Hr. Blinzler, stellvertretend für die Fachschaft „Wirtschaft“, stieg Hr. Schiller sofort in den Vortrag rund um die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, kurz EZB, ein. Der Fokus lag dabei zunächst auf den Zielsetzungen der EZB: Preisstabilität im Euro-Raum und damit verbunden, den der EZB zur Verfügung stehenden Werkzeugen, um die Geldpolitik steuern zu können. Dabei ging der Leiter der Bundesbankfiliale immer wieder auf aktuelle Entwicklungen der Geldpolitik rund um die Krisenjahre 2020/21 durch Corona, aber auch auf die momentan sehr hohe Inflationsrate innerhalb Deutschlands ein. Dabei machte er anschaulich die Ursachen der aktuellen Inflation deutlich und erklärte erste Schritte der EZB in Form der Leitzinserhöhung auf 2%, sowie weitere mögliche Maßnahmen, um die Preisstabilität zu gewährleisten.

Insgesamt konnte das durch den Unterricht erworbene Wissen rund um Geldpolitik durch den Vortrag von Herrn Schiller vertieft werden und die Anwendung dessen veranschaulicht, sowie auf aktuelle Ereignisse übertragen werden.

Zoe Stadter, Q12

Vor zwölf Jahren erhielt das Frankenwald-Gymnasium die offizielle Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Dass die damit verbundene Aufnahme in das bundesweite Schulnetzwerk im Kampf gegen Diskriminierung, Gewalt und Mobbing kein reines Lippenbekenntnis, sondern längst zur „DNA und somit zum Markenkern des FWG“ geworden ist, verdeutlichten nicht nur die Worte des Schulleiters des FWG, Harald Weichert, sondern die gesamte Veranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum der „MutMacher“. Hierzu hatten sich neben der kompletten Schülerschaft und dem Lehrerkollegium auch der Kronacher Landrat Klaus Löffler, Kronachs Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann sowie weitere Weggefährten der „MutMacher“ in den Turnhallen des Schulzentrums eingefunden.

Vor dieser imposanten Kulisse blickten die „MutMacher“ eindrucksvoll zurück auf ihre Entstehung und ihre bisherigen Erfolge. Zugleich ermöglichten sie es der gesamten Schulfamilie in Form eines „Marktes der Möglichkeiten“, eigenes Verhalten in Krisensituationen zu reflektieren. Auch deshalb ließen es sich hunderte von Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräfte nicht nehmen, mit einer bewusst gesetzten Unterschrift das mittlerweile zwölf Jahre alte Versprechen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erneuern.

 

„Ihr MutMacher zählt für uns eindeutig zur DNA dieser Schule. Denn ihr steht für ein Wesensmerkmal des Frankenwald-Gymnasiums, unseren Markenkern. Im Sinne unseres Schulmottos fördert ihr zentrale Werte in der Gemeinschaft “, lobte Schulleiter Harald Weichert in seiner Rede das bemerkenswerte Engagement der mittlerweile 75 Mitglieder starken Schülergruppe aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12, die sich vor allem in der Zeit abseits des Unterrichts und somit in ihrer Freizeit treffen, um neue Aktionen wie Workshops und Ausstellungen zu organisieren. Der Schulleiter machte dabei deutlich, dass dieses vorurteilsfreie und weltoffene Handeln das zentrale Thema einer Schule sei: „Lernen und miteinander an einem Ort des Lebens lernen kann nur in einer angstfreien und respektvollen Atmosphäre geschehen. So gesehen profitiert jede Lehrkraft im Unterricht und ganz sicher auch die soziale Gemeinschaft außerhalb der Schule von eurem  Engagement.“

Die gesamtgesellschaftliche Relevanz im Tun und Wirken der „MutMacher“ betonte auch der Kronacher Landrat Klaus Löffler. „Die MutMacher sind eine bewundernswerte Gruppe im Kampf gegen Rassismus und Intoleranz und im Einsatz für gegenseitigen Respekt. Ihr seid spitze und ein echtes Aushängeschild für den gesamten Landkreis“, lobte Landrat Klaus Löffler in seiner Rede das wert(e)volle Wirken der „MutMacher“ und ihrer Lehrkräfte. „Eure Kraft und euer Mut zum Handeln sind gerade heute wichtiger denn je, und ich wünsche uns und euch, dass ihr euer Werk fortsetzt und somit weiter positiv auf unsere Gesellschaft einwirkt“, so der Landrat unter dem Beifall aller Anwesenden, zu denen auch Vertreterinnen und Vertreter der angrenzenden Schulen zählten.

Wie vielseitig dieses Werk in den vergangenen zwölf Jahren gewesen ist, verdeutlichte mit Matthias Simon einer der Lehrkräfte, die die „MutMacher“ über die Jahre hinweg begleitet und maßgeblich geformt haben. Dabei hatte er auch die Anfänge der „MutMacher“ im Blick. „2010 war es der Initiative von vier Schülerinnen und Schülern zu verdanken, dass mit Unterstützung des Kreisjugendrings der Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ überhaupt angetreten wurde“, so Matthias Simon. Aus den ursprünglich vier sind nicht nur die aktuell 75 „MutMacher“ hervorgegangen. Über 90 „MutMacher“ haben das FWG mit ihrem Schulabschluss bereits verlassen und tragen die damals vermittelten Werte längst in die Gesellschaft. „Auch mit zweijähriger und coronabedingter Verspätung ist es eigentlich ungewöhnlich, dass man eine Jubiläumsfeier zum eigenen zehnjährigen Bestehen feiert. Und doch ist es das damalige Versprechen zum respektvollen und mutigen Handeln, das uns jeden Tag neu herausfordert und uns daran erinnert, dieses Versprechen zu halten“, erklärte Simon unter großem Applaus. Er dankte im Namen der „MutMacher“ nicht nur den drei Schulleitungen der vergangenen zwölf Jahre um Ursula Fritzsche, dem anwesenden Dr. Klaus Morsch und Harald Weichert für die „Offenherzigkeit“ gegenüber der Arbeit der Gruppe, sondern mit Lars Hofmann auch dem Impulsgeber und dem in Freundschaft verbundenen Begleiter der „MutMacher“.

Der Diplom-Sozialpädagoge und Mediator aus Burggrub blickte in seiner Rede auf den 15.10.2010 zurück: „Damals war in dieser Halle ebenfalls die gesamte Schulfamilie des FWG versammelt, um die Auszeichnung entgegenzunehmen – und damals wie heute spürt man diesen ganz besonderen Geist des Zusammenhalts einer über die Maßen engagierten Schülerschaft und ihrer betreuenden Lehrkräfte, die es immer auf Augenhöhe geschafft haben, den Jugendlichen Räume zu öffnen, damit diese neben aller Bildung auch die Möglichkeit haben, sich zu verantwortungsvoll handelnden Menschen zu entwickeln.“

Einen würdigen Rahmen des offiziellen Teils verliehen der Jubiläumsfeier die musikalischen Beiträge von Vivienne Hofmann sowie von Lara Tönnesmann und Eva Wich. Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Katharina Bühner. Die Lehrerin des FWG ist amtierende bayerische Meisterin im „Poetry Slam“ und beeindruckte alle Anwesenden mit ihrem selbst geschriebenen und frei vorgetragenen Gedicht „Mädchen weinen nicht!“

Im Anschluss an den kleinen Festakt machten die 75 „MutMacher“ ihren Namen wieder einmal alle Ehre. Zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften hatten sie im Rahmen des „Markts der Möglichkeiten“ elf Stationen in den fünf Turnhallen vorbereitet, bei denen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler couragiertes Handeln im Alltag ausprobieren und reflektieren konnten. Hierzu zählten neben den beiden seit ihrer Entstehung viel beachteten Ausstellungen zu den Themen „Flucht“ und „Extremismus“ auch Aktiv-Stationen wie das „Courage-Memory“, das Hinterfragen von „Fake-News“ und das „Farbe bekennen“ im Zeichen der Solidarität für die Ukraine. Die über 650 Schülerinnen und  Schüler des FWG nahmen dieses Angebot zusammen mit ihren Lehrkräften dankbar und engagiert an, so dass ihre Unterschrift unter das erneute Bekenntnis zu den Werten einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ besonders glaubhaft und nachhaltig gesetzt wurde.

-mts-

Anfang der Woche waren über 70 Mitglieder der Schülergruppe der „MutMacher“ für knapp drei Tage im Evangelischen Jugendhaus Weihermühle bei Kulmbach eingekehrt, um sich auf die in diesem Schuljahr geplanten Aktionen rund um das Thema „Couragiertes Handeln im Alltag“ vorzubereiten. Dabei gab es neben zahlreichen Gruppenarbeitsphasen auch jede Menge Raum für Spaß und Spiel – immerhin war rund ein Drittel der „Reisegruppe“ erstmalig als Mitglieder der „MutMacher“ unterwegs. „Den inneren Zusammenhalt dieses immer größer werdenden Teams an MutMachern zu stärken, ist sicherlich ein Ziel, das wir in diesen Tagen erreicht haben!“, erläuterte Matthias Simon als betreuende Lehrkraft die drei arbeitsintensiven Tage.

Besonders intensiv waren dabei die Vorbereitungen auf ein ganz besonderes Jubiläum: Am Donnerstag, den 24.11.2022, begehen die „MutMacher“ (mit zweijähriger und coronabedingter Verspätung) ihr zehnjähriges Jubiläum mit einer eigenen Veranstaltung in den Turnhallen des Schulzentrums. Hier werden neben einzelnen Ehrengästen und hoffentlich möglichst vielen ehemaligen „MutMachern“ vor allem alle 660 Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte versammelt sein, um einen Einblick in das wert(e)volle Wirken dieser Schülergruppe im Sinne einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erhalten. Die Veranstaltung findet am Donnerstag in der 5. und 6. Stunde statt und wird auch einzelne „Aktiv-Stationen“ beinhalten, bei denen man sein Wissen um couragiertes Wissen im Alltag unter Beweis stellen kann.

„Außerdem wollen wir in eigens erstellten Workshops in allen Klassen der Unterstufe den jungen Schülerinnen und Schülern des FWG zeigen, was eine Schule ohne Rassismus ausmacht“, freut sich auch Maria Kukowski aus der 10c auf die weiteren Betätigungsfelder der MutMacher in diesem Schuljahr.  

 

Hohen Besuch hatte das Frankenwald-Gymnasium am vergangenen Freitagnachmittag: Kronachs Erste Bürgermeisterin, Angela Hofmann, kam ans FWG, um den „RoboFreaks“ und somit dem amtierenden Europameister der "First Lego League“ nochmals persönlich zu deren unglaublichen Erfolg zu gratulieren. Zusammen mit der Schulleitung des FWG, darunter auch „RoboFreaks“-Begründer und -Betreuer Christian Pfadenhauer, schaute das Stadtoberhaupt den jungen Tüftlerinnen und Tüftlern des FWG über die Schulter und zeigte sich sowohl vom Einsatz als auch von der Innovationskraft der ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern beeindruckt. Da die Bürgermeisterin selbst einst als Elektrotechnikerin gearbeitet hat, trafen die Ausführungen der „RoboFreaks“ bei ihr auf besonders offene Ohren. Über 90 Minuten nahm sich Frau Hofmann Zeit für deren Ausführungen. Zudem signalisierte sie die Unterstützung der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für zukünftige Wettbewerbstouren. Immerhin steht im Januar 2023 bereits die erste Runde des nächsten Wettbewerbs an. Angela Hofmann wünschte den „RoboFreaks“ hierfür viel Erfolg und war sich sicher, dass sie die „Ingenieurswerkstatt der Zukunft“ am FWG nicht zum letzten Mal besucht hat.

Die achte Jahrgangsstufe des Frankenwald-Gymnasiums besuchte das FabLab in Kronach. Unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Mirjam Gwosdek fertigten die Gymnasiasten hier Hochdruck-Linolschnitte an. Die Ergebnisse werden bei den Internationalen „DruckKunstWochen“ ausgestellt.

Kronach- Ausgebreitet liegen, Seite an Seite, kleine Papierstücke auf dem großen Tisch im Seminarraum des Kronacher FabLabs. Sie zeigen Ausschnitte aus berühmten Kunstwerken von Lucas Cranach. Sorgsam zeichnen die Achtklässler des Frankenwald-Gymnasiums an diesem Dienstagvormittag den jeweils von ihnen ausgewählten Ausschnitt mit Bleistift ab, um ihren Entwurf später als Linolschnitt zu gestalten und danach im Hochdruckverfahren zu Papier zu bringen.    

„Ich finde es toll, welche Möglichkeiten hier jungen Leuten geboten werden“, würdigt deren Kunstlehrerin Mirjam Gwosdek, die sich sehr über die kostenlose Nutzung des - gerade auch für Schulgruppen idealen - hellen und geräumigen Arbeitsraums freut. Ein FabLab (Englisch: „Fabrication Laboratory“‚ zu Deutsch „Fabrikationslabor“) ist eine offene, digitale und global vernetzte Werkstatt, die auf computergesteuerte Fertigung ausgerichtet ist. Beim FabLab im ehemaligen Link-Gebäude in der Güterstraße handelt es sich um eine Einrichtung für die Studierenden der sich entwickelnden Studiengänge des Lucas-Cranach-Campus. Offizieller Betreiber ist die Lucas-Cranach-Campus-Stiftung. Große Wert legen die Verantwortlichen darauf, dass die Labore mit ihrer technischen Ausstattung auch der heimischen Bevölkerung zugänglich sind. So finden dort zum Beispiel Veranstaltungen wie der Reparaturtreff der Grünen statt sowie Kooperationen mit Vereinen wie „Kronach leuchtet“ oder Künstlern.

Willkommen in der Werkstatt der Zukunft

„Wir wollen nicht nur akademische Themen bespielen, sondern die komplette Gesellschaft erreichen“, spricht der wissenschaftliche Leiter des Lucas-Cranach-Campus, Prof. Dr. Tobias Bocklet, von einer neuartigen Verbindung von wissenschaftlicher Lehre, heimischen Unternehmen, Handwerk und Bürgerschaft. Gemeinsam mit den Laboringenieuren, dem Maschinenbauer Martin Haseney und dem Elektriker Fabian Wagner, führte der Professor für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Nürnberg die jungen Leute durch die Räumlichkeiten. Die Schüler staunten nicht schlecht angesichts des vorhandenen großen Maschinenparks mit jeder Menge Werkzeug zur Bearbeitung von Holz, Metall, Kunststoff, für Prototyping, Laserbearbeitung und CNC-Fräsen. Neben einer Textil- sowie Elektronikwerkstatt stellt die Stiftung auch das Equipment eines Media-Labors mit Audio, Video, Aufnahme und Verarbeitung kostenlos zur Verfügung. Insgesamt laden vier voll ausgestattete Labore zum Mitmachen, Mitdenken und Mitgestalten förmlich ein. Genau dies ist auch Intention der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung. „Je mehr in den Räumen gearbeitet und experimentiert wird, umso besser“, wünscht sich Prof. Dr. Tobias Bocklet.

„Leider ist der Lucas-Cranach-Campus und seine Bedeutung für den Landkreis noch nicht richtig in den Köpfen der Bevölkerung angekommen“, bedauert Ingo Cesaro, der das Angebot der offenen Werkstatt bereits im März dieses Jahres für den Workshop anlässlich des bundesweiten „Tag der Druckkunst“ nutzte. Dabei erprobten sich an gleicher Stelle - ebenfalls im Seminarraum - Teilnehmer jeden Alters in verschiedenen künstlerischen Drucktechniken. Gleichzeitig bestand auch die Möglichkeit, Beiträge im Postkartenformat für das von ihm - anlässlich des in Kronach gefeierten Cranach-Jahrs 2022 - ausgerufene internationale mail-Art-Projekt zu den Themen „550. Geburtstag von Lucas Cranach d.Ä. und 500 Jahre September-Testament“ zu schneiden und drucken.

Insgesamt erreichten Cesaro zu diesem Projekt über 500 Beiträge aus aller Welt, nachdem er rund 400 Künstler hierzu schriftlich eingeladen hatte. Auch kreative Schüler des Frankenwald-Gymnasiums brachten sich mit rund 20 Arbeiten ein. Zu bestaunen sind 510 der kunstvoll gestalteten Postkarten derzeit im Rahmen der Internationalen „DruckKunstWochen“ in der Alten Markthalle des Historischen Rathauses, wo sie - an Fäden befestigt - von der Decke baumeln. Im Mittelpunkt des noch bis zum Sonntag laufenden Großereignisses stehen die unterschiedlichsten Drucktechniken. Seit dem 19. September fertigen hier im lockeren Wechsel Künstler aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz Holzschnitte im traditionellen Hochdruck, ebenfalls zum Thema des Cranach-Doppeljubiläums. Cesaro freut sich sehr, dass hierzu auch das Gymnasium wieder einige Arbeiten beisteuert, wofür Mirjam Gwosdek derzeit zwei Mal wöchentlich mit verschiedenen Schülergruppen ins FabLab kommt.

Die Gymnasiasten arbeiten dabei mit der Technik der verlorenen Platte. „Verlorene Platte“ bedeutet, dass mit einer einzigen Druckplatte ein mehrfarbiger Druck erstellt wird, und die Platte danach eigentlich unbrauchbar ist. Nach dem Druck einer Farbe wird die Platte weiterbearbeitet und mit der nächsten Farbe gedruckt, wodurch immer mehr von der Druckplatte abgetragen wird und diese dadurch quasi „verloren“ ist.

Die entstehenden Kunstwerke werden ebenfalls in der Alten Markthalle noch bis zum 16. Oktober ausgestellt. Bis zu dem Tag können Interessierte dort täglich, auch noch am Samstag und Sonntag, von 11 Uhr bis 17 Uhr den Künstlern in der offenen Werkstatt über die Schulter schauen und sich unter deren Anleitung selbst im Holzschnitt probieren.

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Der Europameister-Titel der Robotik-Gruppe „RoboFreaks“ im Rahmen der „First Lego League“ unter der Leitung von Christian Pfadenhauer war sicherlich das Highlight des vergangenen Schuljahres aus Sicht des Frankenwald-Gymnasiums. Doch ein Ausruhen auf den Lorbeeren dieses Erfolgs kommt für diese Tüftlergruppe nicht infrage. Stattdessen wird schon wieder eifrig gebastelt und geforscht. Das Ziel lautet: Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Brasilien!

Dass es dafür neben enorm viel Eigeninitiative und Engagement auch die eine oder andere helfende Hand außerhalb der Schule braucht, hatte auch der heimische Automobilzulieferer, die Firma Valeo, aus Kronach-Neuses frühzeitig erkannt.

Valeo ist weltweit führender Lieferant für Fahrerassistenz-Sensorik, wie etwa Kameras, Laser-Scanner, Ultraschall oder RADAR. Am Forschungs- und Entwicklungsstandort in Kronach-Neuses beschäftigen sich über 100 Entwickler intensiv mit autonomem Fahren. Daher ist man natürlich höchst begeistert von den Leistungen der Gymnasiasten im verwandten Robotik-Bereich und möchte dies unterstützen.

So übergab man im Rahmen des FWG Sommerfestes zwei hochwertige LEGO-Roboter-Sets, um die herausragende Leistung zusätzlich auszuzeichnen. „Wir bei Valeo beobachten das bemerkenswerte Engagement dieser Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse und freuen uns, wenn hier innovative Ideen auf eine ausgeklügelte Technik treffen“, erläuterten Dr. Daniel Fluhr und Michael Schmidt von Valeo.

Immerhin sei es auch Valeo immer ein Anliegen, Nachwuchskräfte im naturwissenschaftlichen Bereich zu fördern und zu unterstützen. „Wir würden uns sehr freuen, den ein oder anderen als Praktikant, Werkstudent oder späteren Kollegen bei uns in Neuses begrüßen zu können.”

„Die Sets sind mittlerweile fest verbaut und somit im vollen Einsatz!“, freute sich Fabian Fischer-Kilian als Mitglied der „RoboFreaks“ über den zielgerichteten Einsatz des neuen Equipments und somit dieser Spende. Die „RoboFreaks“ sind damit ihrem großen Ziel „WM in Brasilien“ wieder ein kleines Stück nähergekommen.